Walter Starke

Laienhelfer und Profis - zwei Aufgaben, ein gemeinsames Ziel: Leben retten.

Für mich ist es entscheidend, dass jeder Laie die Angst vor der Ersten Hilfe verliert. Niemand muss perfekt handeln – wichtig ist, überhaupt zu handeln. Der Ersthelfer vor Ort ist oft der entscheidende Faktor, denn er überbrückt die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.


In diesen entscheidenden Minuten werden Leben gesichert, Verschlechterungen verhindert und Hoffnung gegeben. Deshalb ist der Laienhelfer nicht weniger wichtig als der Rettungsdienst – er ist häufig der erste und wichtigste Teil der Rettungskette.


Viele Menschen haben in einer Notfallsituation Angst, etwas falsch zu machen. Doch auch beim Notruf 112 gilt: Sie müssen kein medizinischer Profi sein.

Meine kompetenten Kolleginnen und Kollegen in der Rettungsleitstelle sind speziell für solche Situationen ausgebildet. Sie stellen gezielt die notwendigen Fragen, beurteilen die Situation und veranlassen die erforderliche Hilfe.

Und vor allem: Sie lassen Sie mit der Situation nicht allein.


Seit 1989 bin ich in der Erwachsenenbildung tätig und vermittle praxisnahes, verständliches und lebensnahes Wissen. Meine berufliche Laufbahn begann 1987 in der Krankenpflege, gefolgt vom aktiven Einsatz im Rettungsdienst seit 1989. Bereits 1997 übernahm ich Verantwortung in der Ausbildung als Lehrrettungsassistent.

Seit 1999 bin ich zudem als Dozent im Rettungsdienst und in der Sozialpflege tätig und habe Einsatzkräfte und Fachpersonal ausgebildet. Diese langjährige Kombination aus Pflege, Rettungsdienst und Lehre bildet die Grundlage meiner Arbeit – praxisorientiert, ruhig, erfahren und mit dem klaren Ziel, Menschen sicher und handlungsfähig zu machen.


Neben meiner zivilen Tätigkeit bin ich als Einsatzreservist der Bundeswehr tätig. Auch die dort gewonnenen Erfahrungen im Umgang mit besonderen Einsatzlagen, strukturierten Abläufen und verantwortungsvollem Handeln fließen in meine Arbeit und meine Ausbildung ein.


Neben der Qualifizierung von medizinischem Fachpersonal und Ärzten umfasst meine Tätigkeit auch die Durchführung von Notfallmanagement-Schulungen in Arztpraxen und Krankenhäusern.

Im Jahr 2006 erhielt ich die Zulassung als ermächtigte Stelle der Berufsgenossenschaften, wodurch meine Ausbildungen den aktuellen Vorgaben der BG entsprechen und bundesweit anerkannt sind. Diese langjährige Erfahrung aus Pflege, Rettungsdienst und Ausbildung fließt konsequent in meine Seminare ein.

Der Erste-Hilfe-Unterricht im Auftrag der Berufsgenossenschaften ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Präventionsarbeit und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit der Beschäftigten sowie zur nachhaltigen Umsetzung der berufsgenossenschaftlichen Schutzziele.


Der berufsgenossenschaftliche Erste-Hilfe-Unterricht sowie die Lehraussagen der Berufsgenossenschaften besitzen dabei einen besonders hohen Stellenwert, da sie die Grundlage für eine qualifizierte, einheitliche und regelkonforme Erste Hilfe im Betrieb darstellen.

Mit meinem Team verfüge ich über eine Lehrberechtigung in den USA (OSHA) und in Frankreich (SST). Die angebotenen Seminare können in deutscher, englischer, französischer und spanischer Sprache durchgeführt werden.


Die Ausstellung der Zertifikate und die Bereitstellung der Handouts erfolgen digital. Die Teilnehmenden und Organisator erhalten ihr persönliches Zertifikat unmittelbar nach Abschluss des Unterrichts per E-Mail.


„In der Ersten Hilfe zählt kein Lehrbuchmoment – sondern Menschlichkeit.“